Am Sonntag, dem 17. August 2025, erlebten wir in unserer Gemeinde einen besonderen Gottesdienst. Bezirksevangelist Berthold Krumm spendete unseren Geschwistern Inge & Fritz Schütze den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit.
Die Atmosphäre war zugewandt und feierlich - einerseits durch die elementare Säule unseres Glaubens - das Gottvertrauen - und die behutsame und treffende Liedauswahl unserer Dirigentin Tamara und andererseits durch die Freude über das schöne Ehejubiläum.
Das Textwort stammte aus dem 4. Buch Mose 14, 8 - der Zeit der Wüstenwanderung des Volkes Israel an die Grenze des Landes Kanaan.
Wir alle haben eine Vorstellung davon, was Vertrauen ist und sind uns bewusst, dass wir ohne Gottvertrauen keinen starken Glauben aufbauen können.
Doch wie geht dies in tiefster Not und Sorge? Was genau ist denn Vertrauen? Unser Bezirksevangelist prägte den Satz: “Vertrauen ist keine Befehlsgabe, sondern eine Erlebnisgabe.”
Und wann fasse ich Vertrauen? Vertrauen wächst, wenn Wort und Tat übereinstimmen. Also müssen wir uns selbst prüfen unter der Frage: Was traue ich Gott zu?
Das Vertrauen eines Petrus, der auf dem Wasser dem Herrn Jesus entgegen lief, war stark und fest, solange er ihn vor Augen hatte. Als sich jedoch Wellen erhoben und er den Blick von Jesus abwandte, ihm also bewusst wurde, dass er Unmögliches tat und Zweifel aufkamen, begann er zu sinken.
Lassen wir uns im Alltag durch Wellen des Zweifels oder der Zwietracht nicht davon abhalten, den Herrn in die Mitte zu nehmen und fest im Blick zu halten. Dieses Vertrauen schafft Frieden.
Nach dem Heiligen Abendmahl traten unsere Geschwister Inge & Fritz Schütze vor den Altar und erhielten den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit. In ihren 65 Ehejahren war das Gottvertrauen ihr verlässlicher Begleiter und die Sehnsucht nach dem Wort des Herrn die Basis für ihren festen Bund. Der neuerliche Segen möge weiterem inneren Frieden auswirken.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einem Orchester und einem gemischten Chor. Der musikalische Abschluss des Gottesdienstes war das durch die ganze Gemeinde gesungene Lied “Der Herr ist mein Licht” - ein zukunftsweisender Schlusspunkt für diesen besonderen Gottesdienst.