Am Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, hielt unser Bischof Urs Heiniger nach über 23 Jahren im Bischofsamt seinen letzten Gottesdienst in seiner Heimatgemeinde Waldshut.
Das Erleben im und rund um den Gottesdienst war einzigartig. Unsere Kinder begrüßten den Bischof am Eingang freudig mit einem Spalier aus Kerzen. Alle Vorsteher des Ältestenbezirks und ihre Frauen waren gekommen und darüber hinaus alle Bezirksämter mit ihren Frauen aus dem großen Bischofsbereich.
Das Amen nach dem Eingangsgebet klang wie ein klares und einmütiges Statement für unseren Bischof – die Atmosphäre im Gotteshaus war getragen von Liebe und Zusammenhalt und der Gottesdienst war in schönster Weise Bekenntnis zu unserer Gemeinschaft.
Die Fürsorge des Herrn Jesus, die den Lebenden wie den Toten gilt, stand im Fokus des Gottesdienstes, mit einem Wort aus dem Markus-Evangelium:
Unser Bischof verdeutlichte, dass die göttliche Fürsorge weit über unsere Vorstellungen hinausgeht. Die Fürsorge für unser Seelenheil – erlebbar durch die Vergebung der Sünden – ist das Zeichen der Vollmacht des Herrn und erlebbare Quelle des Heils. Jedoch nur dann, wenn wir einen festen Glauben haben und nicht aufhören, diesen täglich neu zu stärken.
Unser Bischof legte uns noch einmal ans Herz, stets mit großer Ernsthaftigkeit das Heilige Abendmahl zu nehmen und unseren Blick fest auf die Zukunft zu richten, die uns den Herrn bringt.
Nach dem Gottesdienst hielt unser Bezirksevangelist Berti Krumm eine herzliche und zugewandte Ansprache an unseren Bischof. Er würdigte sein Dienen für uns in weit über Tausend Gottesdiensten, dankte dem Bischof für sein Wirken als Seelsorger und Freund und wünschte ihm und seiner Jutta einen vom Herrn gesegneten Ruhestand.
Danach war bei einem gemütlichen Beisammensein mit Sekt und kleinen Köstlichkeiten noch viel Gelegenheit zum herzlichen Austausch mit unserem Bischof.