Am Sonntag den 14. Dezember 2025 diente Bischof Jochen Hübner zum ersten Mal den Gemeinden Lörrach und Weil am Rhein in Lörrach. Ebenfalls eingeladen war die Jugend des Bezirks. Dem Gottesdienst lag das Textwort aus 1. Mose 24, Vers 58 zu Grunde.
Zunächst nahm der Bischof in seinem Dienen Bezug auf das Eingangslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Wir müssen unsere Herzen weiten, damit Gott einziehen kann. Das geht nur, wenn ich glaube, meine eigenen Erwartungen und Fragen loslasse und ganz dem Herrn vertraue.
Das Bibelwort ist ein altes Wort, aber es ist für unsere Zeit und der Stammapostel hat es im geistlichen Sinn ausgelegt. Abraham übergibt sein ganzes Vermögen seinem Sohn Isaak. Dann beauftragt er einen Diener, in seinem Herkunftsland eine Frau für Isaak zu finden. Dieser Bericht kann als Bild für das Heilswirken der Dreieinigkeit Gottes gesehen werden. Abraham steht für Gott den Vater, Isaak für Jesus Christus, dem der Vater seine ganze Herrlichkeit anvertraute. Der Diener versinnbildlicht den Heiligen Geist, der vom Vater gesandt wurde, um die Menschheit zu Gott zu führen; und Rebekka steht für die Brautgemeinde. Und wir als Braut werden gefragt, ob wir uns zu unserem Bräutigam führen lassen wollen. Er stellt uns die Frage, ob wir uns als Christen heute vorbereiten wollen auf die Wiederkunft Christi. Der Heilige Geist lädt uns dazu ein, sich Zeit zu nehmen für ein Gebet, für den Gottesdienstbesuch, Zeit für ein Gespräch über den Gottesdienst. Sich Zeit zu nehmen darüber nachzudenken, wie ist der Weg zu Gott zurück. Den Weg geht man mit Liebe und Versöhnung. Dieser Weg ist ein Liebesweg, kein Weg der Moral. Zum Schluss sprechen der Geist und die Braut: Komm.
Bezirksältester Kopp führte in seinem Dienen aus, dass es zwei Gründe gibt, um Christus nachzufolgen. Zum einen der Glaube, welcher loslassen und vertrauen kann und zum anderen die Liebe.
Bezirksevangelist Krumm stellte die Frage, wie unser ganz persönliches Verhältnis zu Christus ist, worauf fokussiere ich mich, was ist meine Priorität. Bekennen wir in unserem Leben in Wort, in Werk und unserem Wesen: Ich will mit Jesus Christus vollenden, das ist meine Zukunft.