Am Samstag, den 30. Mai 2026, machte sich eine Gruppe von Geschwistern aus den Gemeinden Weil am Rhein und Lörrach auf den Weg nach Schopfheim.
Ziel war die Besichtigung der Kaffeemanufaktur „Glory Halleluja“. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass hinter dem Kaffee weit mehr steckt als eine reine Rösterei.
Vor Ort wurden wir von einem Glaubensbruder empfangen, der zugleich Mitglied des gemeinnützigen Vereins „Dikome/Kamerun e.V.“ ist. In einer spannenden Präsentation stellte er die Arbeit des Vereins vor, der sich seit vielen Jahren in Dikome, einer Region in Kamerun, engagiert. Durch verschiedene Projekte unterstützt der Verein die Menschen vor Ort und trägt zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bei.
Im Laufe der Vereinsarbeit wurde deutlich, dass viele Bäuerinnen und Bauern in der Region Kaffee anbauen, diesen jedoch kaum wirtschaftlich nutzen konnten. Daraus entstand die Idee, die Kaffeebohnen direkt abzunehmen, nach Deutschland zu bringen und selbst zu rösten. So entstand die Kaffeemanufaktur „Glory Halleluja“, in der seit 1993 Kaffee geröstet und vertrieben wird.
Besonders beeindruckend war für uns die Tatsache, dass sämtliche Erlöse aus dem Kaffeeverkauf wieder in die Projekte des Vereins in Kamerun fließen. So verbindet jede Tasse Kaffee den Genuss eines hochwertigen Produkts mit konkreter Hilfe für Menschen vor Ort.
Natürlich durfte auch die Verkostung des frisch gerösteten Kaffees nicht fehlen. Dabei entstanden viele interessante Gespräche und ein lebendiger Austausch über die Arbeit des Vereins und die Situation der Menschen in Kamerun.
Neben dem Duft des frisch gerösteten Kaffees nahmen wir vor allem viele neue Eindrücke und wertvolle Erinnerungen mit nach Hause. Wir danken dem Team von „Dikome/Kamerun e.V.“ und der Kaffeemanufaktur „Glory Halleluja“ herzlich für diesen bereichernden Einblick.
Homepage des Vereins: https://www.dikome-kamerun.de/