Am Sonntag, den 21. August 2022 hielt Apostel Martin Schnaufer, Leiter des Apostelbereichs Freiburg, einen Gottesdienst in Lörrach.
Der Apostel diente mit dem Wort aus Apostelgeschichte 3, Vers 6:
Auf das Chorlied eingehend wies er auf das Wort von Paulus hin: „Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.“ Das heißt, ohne die Liebe wäre alles nichts wert. Ein Ton hat viele Facetten, während eine Schelle lediglich ein Geräusch verursacht, das im Gegensatz zu einem Ton nicht nachhallt. Wenn das Verhältnis zwischen zwei Menschen darauf basiert, alles zusammen zu tragen und zusammen zu wachsen, dann ist Liebe die Grundlage. Auch Gott hat alles, was er tat, auf Liebe aufgebaut. Wie schon Paulus sagte, kann uns nichts von dieser Liebe scheiden, wenn wir das nicht wollen. Sie ist die wichtigste Grundlage unseres Lebens und gibt uns Sicherheit. In diesem Zusammenhang empfahl der Apostel einen schönen Selbsttest: Wir sollten mal im 1. Korinther 13 die Verse 4 bis 8 lesen und dabei das Wort „Liebe“ durch „ich“ ersetzen und dabei prüfen, ob diese Aussagen auf uns zutreffen.
Das Textwort beschreibt, wie schon seit vielen Jahren Gelähmte zum Tempel getragen wurden und Almosen von den Gläubigen empfingen. Es verdeutlicht die Situation, mit der sich alle arrangiert hatten. Aber Petrus forderte den Gelähmten auf, aus diesem Arrangement auszubrechen, sich zu bewegen und den Grundsatz „das war schon immer so“ zu überwinden und was aus seinem Leben zu machen. Auch wir sollen den Blick auf Jesus Christus richten, uns aus Erstarrung und Unversöhnlichkeit lösen und nicht alles so hinnehmen, wie es ist.
Der Apostel wies darauf hin, dass nicht alles großartig im Leben verläuft und manche Erwartungen enttäuscht werden. Der Stammapostel empfiehlt, auf sein Leben zurückzuschauen und sich klarzumachen, wie es ohne Gottes Hilfe verlaufen wäre. Apostel Schnaufer zitierte einen Mann, der einmal sagte:
Mein Leben begann an Qualität zu gewinnen, als ich fragte „was habe ich“ anstatt „was fehlt mir“.
Wir sollten aufstehen und unseren Standpunkt verlassen, indem wir nicht immer nur über das reden, was schlecht auf dieser Erde ist. Durch die Begegnung mit Gott ergeben sich neue Perspektiven, sie verändert etwas in uns und hilft, Unversöhnlichkeit, Hader und Zweifel zu überwinden.
Der Bezirksälteste Kuske wurde zum Mitdienen gerufen.
Vor dem Heiligen Abendmahl spendete der Apostel einem Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Höhepunkt des Gottesdienstes waren die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahls.
Danach feierte der Apostel stellvertretend für den Bezirksapostel das heilige Abendmahl für die Entschlafenen.
Der Gottesdienst wurde durch Beiträge der Orgel, des Chors und des Orchesters mitgestaltet. Zu diesem Gottesdienst war die Gemeinde Rheinfelden eingeladen und die Gemeinde Weil am Rhein per Livestream angeschlossen.