Besonders ansprechend war der Gottesdienst am Sonntag, dem 6. April 2025 - wenige Tage vor der Osterzeit. Unser Bischof Urs Heiniger diente den beiden Kooperations-Gemeinden Lörrach und Weil in unserer Kirche in Lörrach.
Besonders einerseits durch die bevorstehende Passionszeit und den Schwerpunkt des Gottesdienstes - das letzte Abendmahl des Herrn Jesus vor der Kreuzigung. Und andererseits durch die bunte und lebendige Gemeinschaft der vielen Anwesenden.
Das Textwort stammte aus Matthäus 26, 26 - der Moment, als Jesus Christus das Brot brach und mit seinen Jüngern teilte.
Unser Bischof ließ das letzte Abendmahl für uns vorstellbar werden und zeigte uns den Wert dieses Sakraments auf - als die intensivste Nähe zu unserem Herrn. Im Heiligen Abendmahl werden Leib und Blut Jesu gegenwärtig - so die theologische Lehre.
Und die gelebte Gegenwart?
Mit persönlichen Fragen sensibilisierte Bischof Heiniger die Gemeinde, damit wir konkret und aktiv unser Glaubensleben überprüfen. Ist uns bewusst, was der Tod Christi bedeutet? Ist das Reich Gottes in Deiner Seele angelegt? Wie bewusst gehst Du zum Heiligen Abendmahl?
Der zum Mitdienen gerufene Priester Beller unterstrich, dass die Kreuzigung Jesu zwar das vordergründige Ereignis war, das Eigentliche jedoch das ist, was danach geschah - seine Auferstehung und das Pfingstgeschehen.
Und so richten wir unseren Blick nach vorne - hin zu unserem Glaubensziel, der ewigen Gemeinschaft mit Gott.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einem Orchester und einem gemischten Chor. Der musikalische Höhepunkt war der Chorgesang des Hallelujas von Hermann Ober, der uns die Herzen öffnete und die Gottesdienst-Gemeinschaft strahlen ließ.