Am Sonntag, 1. Juni 2025, feierte die Gemeinde Waldshut den Gottesdienst zur Vorbereitung auf das Pfingstfest.
Als Grundlage diente das Wort aus der Apostelgeschichte 1, 13a-14:
Die Botschaft des Gottesdienstes lag also auf der Hand: Die Gemeinde versammelt sich, in Erwartung des Heiligen Geistes, zum Gebet.
In seiner Predigt wies unser Vorsteher auf Daniel, der trotz dem gegebenen Gebot des Königs Darius, in allen Wünschen und Anliegen nur ihn anzurufen, dreimal täglich in sein Obergemach ging um bei geöffnetem Fenster Richtung Jerusalem zu beten.
Zu einem weiteren Wortbeitrag wurde unser Ev. Mansour gebeten, der gedanklich einen Sprung in den Orient machte, um den Begriff ‚Obergemach' plastisch greifbar zu machen. Er erklärte, was es damals damit auf sich hatte.
Einen weiteren Höhepunkte erlebte die Gemeinde, indem unsere Geschwister Hagmann den Segen zur Eisernen Hochzeit empfingen.
In der Ansprache gestand unser Gemeindevorsteher, das es ihm eine Ehre sei, vor ihnen stehen zu dürfen. 65 Ehejahre zeugen von einer sehr langen, gemeinsamen Intensivzeit. Ein Vorbild für alle Generationen. Was ist wohl das Geheimnis dieser langen, glücklichen Ehe?
Das einander Vergeben, das Verständnis für die Bedürfnisse des Anderen, …? Ganz bestimmt aber, die anhaltende Liebe zueinander.
Dieses Wort gab der Vorsteher den Geschwistern mit. Der Hirte i.R. Egon und seine Frau Renate haben dies ihr Leben lang so praktiziert, ihre Zeit dem Herrn geschenkt. Sie haben Ihr gemeinsames Leben dem Dienst Gottes verschrieben, er und sein Wille waren ihnen wichtig. In verschiedenen Amtsgaben durfte unser lieber Hirte in unterschiedlichen Gemeinden Wirken und wurde drin immer von seiner lieben Frau unterstützt. Nach ihrem Ruhestand sind sie als Rentner aus der Gegend um Calw zu Ihrer Tochter nach Höchenschwand gezogen.
Aus Gottes Hand haben sie schon viel Gutes genommen, viel Segen und Gottes Wohltaten an sich selbst und der Familie erleben dürfen. Wir sind dankbar für die gemeinsamen Jahre, in denen wir das Paar kennenlernen durften.
In dem Psalmwort liegt auch etwas Zukünftiges beinhaltet. Der Psalmist brachte damit auch zum Ausdruck, das seine Lebenszeit-Spanne und was für ihn die Zukunft bringt, in Gottes Händen liegt. Das wünschte unser Vorsteher auch dem Jubelpaar, das sie erleben dürfen, was auch ihre persönliche Zukunft bringt - sie liegt in den Händen Gottes.
Unterschiedliche, musikalische Darbietungen erfreuten die Geschwister und am Ende lud das Jubelpaar alle Gottesdienstteilnehmer ein, Süßes aus dem dekorierten Korb zur mitzunehmen.