Am 30. September 2026 erlebten die Kooperationsgemeinden Weil am Rhein und Lörrach einen gemeinsamen Gottesdienst mit unserem Bischof Jochen Hübner. Der Gottesdienst wurde umrahmt durch ein gemeinsames Orchester und einen gemeinsamen Chor.
Unter dem Textwort aus 1. Könige 19,7 –
– beschäftigten wir uns mit der Frage, wie wir auf die Zuwendung Gottes reagieren.
Hintergrund ist der verfolgte Prophet Elia, der angesichts der Anfechtungen und Todesdrohungen aufgeben wollte und weder Kraft noch Wille hatte zum Weiterleben.
Doch Gott wandte sich ihm wieder und wieder zu – vorwurfsfrei berührte und stärkte er ihn. Der Schlüssel dafür, dass Elia dann doch die Stärkung annehmen und weiterkämpfen konnte, war, dass er stets und in jeder Lebenssituation mit Gott im Austausch war – im Guten wie im Unguten.
Und wir? Wie verhalten wir uns, wenn Gott sich uns zuwendet? Spüren wir noch seine Nähe, empfinden wir es, dass er sich behutsam über uns beugt, wenn wir am Boden sind? Und was könnte denn dazu führen, dass wir dieses Empfinden verlieren?
Unser Bischof zeigte auf, dass wir mit all unseren Unvollkommenheiten als Mensch, als Amtsträger, als Gemeinde der Zuwendung Gottes sicher sein dürfen. Wir können und werden nicht perfekt sein – das ist nicht das Ziel. Gott wendet sich uns vorbehaltlos zu – er ist in den Schwachen mächtig (Paulus).
Die Stärkung Gottes erleben wir im Dialog mit ihm – so können wir seine Zuwendung mit unserer Zuwendung beantworten.
Und dabei wollen wir auf jeden in der Gemeinde und in unserer Umgebung achten, denn die Kraft Gottes zeigt sich vor allem dann, wenn ich sie weitergebe. So bringt ein starker Glaube tiefe Freude und inneren Frieden hervor.